Schwangerschaft

Über Ihre Schwangerschaft freuen wir uns mit Ihnen!

 

Wir bieten Ihnen eine umfassende Schwangerschaftsbetreuung.

 

Wir haben hochmoderne Ultraschallgeräte und sind in der Lage, durch Farbdoppler-Sonographie das Wohlergehen des Kindes zu beurteilen, und Ultraschalluntersuchungen zum Ausschluss von Missbildungen durchzuführen. Zur Überwachung der kindlichen Herztöne stehen CTG-Geräte zur Verfügung.

 

Zur Erlangung der optimalen Sicherheit für Sie und Ihr Kind bieten wir vielfältige ärztliche Leistungen außerhalb des Versorgungsangebotes der gesetzlichen Krankenkassen an

Ultraschall 3D/4D

Die gesetzlichen Krankenkassen sehen bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf eine Ultraschallkontrolle um die 10., um die 20. und um die 30. Schwangerschaftswoche vor. Um das Wohlbefinden und das Gedeihen Ihres Kindes regelmäßig zu beurteilen, bieten wir Ihnen gerne zusätzliche Ultraschalluntersuchungen an.

 

 

3D/4D LIV3D/4D LIVE Ultraschall von Ihrem ungeborenen Kind

 

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Grundsätzlich ist diese Untersuchung zu jeder Zeit möglich. Optimal ist jedoch die 28.-34. Schwangerschaftswoche.

 

Brauche ich eine Überweisung von meinem Frauenarzt?

Nein! Es handelt sich um eine Privatleistung.

 

Was bekomme ich?

Fotoausdrucke und USB Stick

 

Funktioniert der Ultraschall immer?

Nein! Durch die Lage des Kindes oder durch zu wenig Fruchtwasser ist es aus technischen Gründen manchmal nicht möglich, diese Untersuchung durchzuführen.

Wir bieten Ihnen in diesem Fall einen 2. Termin an.

 

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gern persönlich.

Toxoplasmose-Nachweis

Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Erreger "Toxoplasma gondii" von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden kann.

Eine Infektion erfolgt hauptsächlich durch Katzenkontakt (Katzenkot) oder durch den Genuss von rohem Mett oder Tartar und nicht durchgebratenem Fleisch sowie ungewaschenem Obst, Gemüse und Salat.

In Deutschland haben ca. 45-50% der Frauen im gebärfähigen Alter dieser Erkrankung unbemerkt durchgemacht und sind daher geschützt. Bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft können schwere Missbildungen mit Gehirnschäden und Erblindung beim Ungeborenen entstehen.

Durch eine Blutentnahme zu Beginn der Schwangerschaft können wir frühzeitig feststellen, ob bereits Antikörper (Abwehrstoffe) gegen Toxoplasmose gebildet wurden.

Bei fehlender Immunabwehr sollten weitere Kontrolluntersuchungen folgen.

 

Zuckerbelastungstest (mittlerweile Standard in den Mutterschaftsrichtlinien, wird von der Kasse bezahlt) Ungefähr 2-5% aller Schwangeren leiden an einer mehr oder weniger ausgeprägten Form des Schwangerschaftsdiabetes, d.h. von ca. 100 Schwangeren müssten 2 - 5 Frauen wegen eines Schwangerschaftsdiabetes behandelt werden.

Der Schwangerschaftsdiabetes macht zunächst keine Symptome und kann mit einfachen Tests wie Urinzucker- oder Blutzuckerbestimmung nicht erfasst werden.

Zur Feststellung eines Schwangerschaftsdiabetes eignet sich lediglich der Blutzuckerbelastungstest.

Ein Schwangerschaftsdiabetes bedeutet ein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind.

Durch den erhöhten Blutzucker, der über den Mutterkuchen zum Kind gelangt, entsteht über die sog. Glucosemast ein unnatürliches hohes Geburtsgewicht jedoch mit Hemmung der Organreifung. Die Kinder leiden nach der Geburt unter einer Unreife mit Anpassungsstörungen, einem Atemnotsyndrom und einer erhöhtenr Rate an Neugeborenengelbsucht, sowie unter einer Unterzuckerung mit nachfolgenden Hirnschäden.

Durch die Plazentainsuffizienz kann es zu einer 3-fach höheren Frühsterblichkeit kommen.

Der Gestationsdiabetes ist die dritthäufigste Ursache für einen intrauterinen Fruchttod.

Bei der Mutter besteht eine erhöhte Neigung zu Fehlgeburten, erhöhter Fruchtwassermenge, erhöhtem Blutdruck, Harnwegsinfekten, Pilzinfekten sowie EPH-Gestose (=Schwangerschaftsvergiftung"). Durch diese Komplikationen kommt es zu einer 8fach höheren Totgeburtenrate.

 

Die Durchführung eines Blutzucker-Belastungstest ist aus ärztlicher Sicht zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche zu empfehlen.

Hier können spezielle Formen des Schwangerschaftsdiabetes (d.h. kein Nachweis von Zucker im Urin) frühzeitig entdeckt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

 

Streptokokken-B-Nachweis

Eine der häufigsten lebensbedrohlichen Erkrankungen des Neugeborenen ist die Blutvergiftung mit B-Streptokokken.

Die Infektion erfolgt bei der Geburt durch eine unbemerkte Keimbesiedelung im Genitalbereich der werdenden Mutter.

Durch einen Scheidenabstrich am Ende der Schwangerschaft lässt sich die Gefahr erkennen und die Neugeboreneninfektion durch eine rechtzeitige Therapie verhindern.